12.07.2025 Heute besuchten wir das Freilichtmuseum Bad Windsheim. Wir reisten bereits am Vortag an und übernachteten auf dem gleich neben dem Museum gelegenen Wohnmobilstellplatz. Der Stellplatz ist relativ preiswert, weshalb wir aber Kurtaxe zahlen mussten für die Nacht erschließt sich uns nicht so recht.
Das Museum selbst ist wirklich einen Besuch wert. Die Eintrittspreise halten sich in Grenzen, jedoch empfehlen wir Verpflegung auf alle Fälle mitzunehmen. Die Gastronomie im Museum hat gesalzene Preise, auch Getränke am besten selbst mitbringen. Das geht besser, Campus Galli beweist, dass auch mit moderaten Preisen gearbeitet werden kann. So oder so, die Gastronomie im Freilandmuseum hat mit uns kein Geschäft gemacht.
Das Museum ist weitläufig und bietet in verschiedenen Baugruppen sehr schöne alte Bauten und Nachbauten von Häusern, die schon lange vergangen sind. In manchen Häusern ist richtig Atmosphäre zu spüren von den Jahrhunderten, in denen sie bewohnt wurden. Das alte Holz atmet förmlich Geschichten.
Sehr interessant ist zu sehen, wie sich Baustile über die Jahrhunderte und Jahrtausende entwickelt haben. Auch für Kinder finden wir eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung. Die Wege zwischen den Baugruppen sind schon etwas weiter, an einem Tag ist das Museum aber gut zu durchlaufen.
An dem Tag an dem wir das Museum besuchten gab es einige interessante Vorführungen. So ist uns der Bogenbauer sehr in Erinnerung geblieben, der sehr schön die verschiedenen Bögen und Pfeile mit zeitlicher Einordnung erklärt hat. Solche Aktionen gibt es immer wieder, eine Liste ist auf der Museumswebsite zu finden. Interessant war auch der Besuch der alten Brauerei, in der uns ein Mitarbeiter des Museums sehr gut gezeigt hat, welch enormer Aufwand damals mit Bierbrauen verbunden war.
Besonders haben wir uns über das neu hinzugekommene Badehaus gefreut. Nicht nur, dass das Gebäude sehr gut erhalten ist, auch die Darstellung der Badekultur ist sehr gelungen. Endlich wird einmal auch in einem Museum erlebbar mit dem Mythos aufgeräumt, dass unsere Vorfahren sich nie gewaschen haben und nur stinkend in der Gegend herumgelaufen sind. Solche Verzerrungen sind leider immer wieder in sog. Dokus zu sehen, hier wird bewiesen, dass dem nicht so war.
Insgesamt können wir das Museum sehr empfehlen mit der Einschränkung, dass die Gastronomie unserer Meinung nach überteuert ist.













































































































































