Punta Tombo – die weltgrößte Kolonie von Magellanpinguinen

02.11.2018 – Nach einer ruhigen Nacht auf einem windgeschützten Stellplatz besuchen wir erst das sehr schön gestaltete Museum der Anlage, kaufen unsere Tickets und fahren dann zu der Pinguinera.

Dort angekommen (1 km) stellen wir unser Auto direkt vor dem Eingang ab. Wir erhalten noch eine Einweisung wie wir uns verhalten sollen und dann geht es in die Anlage.

Wir sind sehr erstaunt darüber, dass die Pinguine bis direkt am Weg brüten und sich durch nichts und niemanden stören lassen. Offensichtlich sind sie Besucher gewöhnt und manchmal kommen wir uns vor als wären wir diejenigen, die im Zoo zu betrachten sind.

Es gibt unglaublich viele Bruthöhlen und alle scheinen besetzt zu sein. Witzig wie die Tierchen sich manchmal vor der Kamera gebärden, es scheint als genössen sie es fotografiert zu werden.

Die Wege sind erstklassig angelegt und in bestem Zustand. Der Rundweg ist insgesamt 3 km lang, einfach zu laufen. Kurz nach uns kommen schon busseweise die Touristen, manche benehmen sich nicht ganz wie erwartet. Aber den Weg verlässt zum Glück niemand.

Auf dem Weg durch diese unglaubliche Anlage treffen wir wieder auf unsere Stellplatznachbarn, die Deutsche sind und in Brasilien eine große Farm betreiben. Wir tauschen die Kontaktdaten aus und werden auch prompt eingeladen, die beiden zu besuchen. Wir sagen freudig zu, kommendes Jahr vorbei zu kommen. Witzig die Visitenkarte. Keine Stadt, da eh zu weit weg, nur die Straße und der Kilometer wo der Eingang zu finden ist. Sicherheitshalber noch die GPS Koordinaten, damit wir es auch wirklich finden. Scheint also etwas Größeres zu sein!

Wir laufen weiter durch die Pinguinkolonie die angeblich die größte der Welt für Magellanpinguine ist. Überall auf den Hügeln sind Bruthöhlen und sobald es wärmer wird stecken alle die Köpfe heraus. Ein sehr interessantes Bild.

Wir beobachten auch Pinguine im und am Wasser, die Kerle sind unheimlich schnell im Wasser! Wir sind wieder einmal beeindruckt von der Schönheit der Natur.

Neben den Pinguinen sehen wir auch Guanacos, ein Armadillo, einige Petrels (2 m Spannweite und frisst alles was geht inklusive Artgenossen), Laufvögel die so groß sind wie Emus und viele weiter Vögel deren Namen wir nicht kennen.

Nach 3 Stunden in der Anlage gehen wir zum Auto und genießen eine Zigarette (Rauchen verboten in der Pinguinkolonie).

Wir machen uns auf den Rückweg erneut über 22 km Schotter und sind froh, wieder auf Asphalt fahren zu dürfen.