Max Uhle Museum Casma

Max Uhle Museum Casma Peru

28.04.2019

Heute fahren wir zum Museum Max Uhle in Sechin, in dem wir einen fantastischen Tempel ansehen, der vor viertausend Jahren erbaut wurde. Es gibt verschiedene Generationen des Tempels, insgesamt drei. In dem kleinen Mueum stehen Gefäße, die vor viertausend Jahren gefertigt wurden und sehr kunstvoll gestaltet sind. Eine tolle Kultur! Die Exponate stammen von den Chavin, Wari und Chimú.

Der Tempel selbst ist rundum mit in Stein gemeißelten Darstellungen von Opferungen verziert. Abgehackte Köpfe sind das meiste, dann aufgeschlitzte Krieger oder Gefangene die aus allen möglichen Wunden Blutströme ergießen. Hier wurden tausende Gefangene geopfert, an sich ein blutrünstiger Ort. Trotzdem ist das Feeling gut. Der Tempel selbst ist leider nicht zugänglich, aber außen herum gibt es einen Weg. Auf dem Areal sind viele Parkplätze und einige Picknickplätze, die sehr liebevoll gestaltet sind. Der Weg auf den Berg mit Blick auf das Areal ist steil und mit hohen Treppen versehen.

Eine archäologische Site, die erstaunlich wenig besucht ist, wo doch der kulturelle Wert enorm und der Tempel extrem interessant zu sehen ist. An einem Platz zu stehen, der mehrere tausend Jahre Geschichte birgt und an dem tausende Gefangene zu Tode gekommen sind ist etwas ganz besonderes. Erstaunlich auch, wie gut die Reliefs erhalten sind und wie viel Energie damals in die blutrünstigen Darstellungen investiert wurde.

Wir können jedem Peru Reisenden nur empfehlen, das Museum und den Tempel zu besuchen.

Max Uhle Museum Casma